Essen, trinken, reden mit Andi Vojta

Laufen ist DER Breitensport schlecht hin. Fast eine Million Österreicher/Innen laufen regelmäßig um sich fit und gesund zu halten.

Vojta

Machen sie dabei jedoch  wirklich alles richtig? Wer könnte es besser wissen, als unser aktuell bester Läufer Andreas Vojta.

Seit mehr als 10 Jahren hält er sich ungeschlagen an der Spitze Österreichs. Er ist zig facher österreichischer Meister. Zahlreiche Teilnahmen an internationalen Meisterschaften sowie den olympischen Spielen machen ihn zu einem sehr erfahrenen Athleten. Den österreichischen Rekord über 1000m hält er ob seiner tollen Zeit von 2:18min hartnäckig.

Aber was besonders interessant an seiner Geschichte ist, ist die Wandlung vom Fleischtiger zum Parade- Veganer.

Hier geht es nicht um Bekehrung zur veganen Ernährungsweise, sondern vielmehr um die Akzeptanz und das Verständnis zu einer selbst gewählten Ernährungs- bzw. Lebensform.

 

 

Und bevor Du reinhörst, bitte denke daran, i´m not a professional, bitte verzeihe daher die unter Umständen technisch noch nicht ganz ausgereiften Gegebenheiten, und auch meine noch ungeübte Rethorik.  Learning by doing. Aber es lohnt zuzuhören, versprochen, denn Andi Vojta hat viel zu berichten und berichtigen, und es ist ein wirklich reger netter Austausch entstanden. Viel Spaß dabei!

 

 

Podcast Jazz Gitti

 

Essen, trinken, reden mit Jazz Gitti

Wie ist das, wenn eine österreichische Kultfigur bei einem gemeinsamen Essen aus dem Nähkästchen plaudert?

Großartig!! Jazz Gitti

Gitti kann und darf man einfach alles fragen, ob ihrer Kindheit, ihrer Ernährung, ihrer Magenoperation, ihrer Karriere, ihren „Auf und Abs“ uvm. , sogar eine Gesangseinlage gab sie zum Besten. Was will man mehr? Eine Frau, die definitiv ihren Mann steht. Eine Persönlichkeit, die sagt was sie denkt und fühlt. Nicht immer angepasst, aber dafür umso interessanter. Kultig, witzig und charmant, und vor allem lebenslustig und lebensfroh.

 

Eine interessante und vielleicht sogar motvierende Geschichte ihrer körperlichen Veränderung. Wahre und sehr weise Worte, die imponieren und auch hilfreich sein können.

 

 

Und bevor Du reinhörst, bitte denke daran, i´m not a professional, bitte verzeihe daher die unter Umständen technisch noch nicht ganz ausgereiften Gegebenheiten, und auch meine noch ungeübte Rethorik.  Learning by doing. Aber es lohnt zuzuhören, versprochen, denn Jazz Gitti ist eine wahre Wucht, ein Urgestein und sicherlich genauso wie man es sich vorstellt, bzw. wie man sie von diversen Bühnen- und Fernsehauftritten kennt.

 

 

Podcast Jazz Gitti

 

Essen, trinken, reden mit Herbert Steinböck

Ein sympathischer Schauspieler, ein lustiger Ex- Lehrer, ein entspannter Vater, Ex- Mann und Ehemann, ohne Starallüren, dafür mit umso größerer Offenheit unter anderem auch zu seiner überstandenen Krebserkrankung und der Herausforderung den entstandenen Konsequenzen entgegen zu treten, und erfolgreich zu meistern.

Herbert

 

Private Einblicke in den sehr interessanten Werdegang des Multitalents, in die Schauspielausbildung, der sehr unaufgeregeten Berühmtheit, und auch seiner Ernährungs- und Lebenseinstellung.

 

 

 

 

 

Und bevor Du reinhörst, bitte denke daran, i´m not a professional, bitte verzeihe daher die unter Umständen technisch noch nicht ganz ausgereiften Gegebenheiten, und auch meine noch ungeübte Rethorik.  Learning by doing. Aber es lohnt zuzuhören, versprochen, denn Herbert hat eine sehr tolle Stimme, eine lebhafte Erzählweise, und vor allem hat er eine wichtige Botschaft „Wenn man etwas will, dann schafft man das auch!“Podcast Steinböck

 

 

 

Essen, trinken, reden mit Anna Pourkarami

Dr. Anna Pourkarami, 44 Jahre alt,  ist eine besondere Frau in vielerlei Hinsicht. Sie beweist, dass alles und noch mehr möglich ist.

Ihr Tourettsyndrom hat sie weder von der Facharztprüfung zur Radiologie abgehalten, noch vor ihrem Wunsch auf Kinder.

anna

 

Alleinerziehend von zwei Kindern, aber voller Zuversicht und vor allem LIebe schafft sie ihr intensives Leben zu bestreiten, und ist ein unglaublich empathischer, sympathischer und ehrlicher Mensch. Ein Podcast der besonderen Art.

 

Ein Gespräch das nicht nur interessant ist, sondern auch bewegen darf und kann.

 

 

 

Und bevor Du reinhörst, bitte denke daran, i´m not a professional, bitte verzeihe daher die unter Umständen technisch noch nicht ganz ausgereiften Gegebenheiten, und auch meine noch ungeübte Rethorik.  Learning by doing. Aber es lohnt zuzuhören, versprochen, denn Anna hat eine Geschichte, eine Einstellung und eine Meinung, die gerade in der heutigen Zeit wunderbar und heilsam sein kann.

 

 

Podcast Anna

fit10 diary – hör´ rein!

Liebe fit10-Gefährten/innen!

Den Abschluss des heurigen Jahres, das bevorstehenden fit10 Finale und mein intimer Einblick in diese Challenge, den Abschied aus den sozialen Medien bis Jänner 2021 und die Weihnachtsgrüße begehe ich nicht schriftlich, sondern verbal und damit ganz ganz persönlich…

 

wegen einem Missgeschick, hier bitte zu Ende hören 😉 ;-)…..

 

Abschluss

Wir werden das Jahr 2021 schon stemmen!!!!

Frohe Weihnachten und einen glücklichen Rutsch ins neue Jahr!

 

Nepalesische Momos

Meine absoluten Lieblinge. Dieser Genuß ist in jedem Fall die Arbeit wert.

Teig: 250 g Mehl, 130 – 140 ml Wasser, 1 Tl Ghee (ersatzweise Butterschmalz), Salz

Füllung vegatarisch: 300 g Kartoffeln, Salz, 200 g Brokkoli, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 grüne Chili, 200 g Spinat, 1 El Ghee (ersatzweise Butterschmalz), 1 Msp. Kurkuma, 1 El Koriandergrün (gehackt), Szechuan Pfeffer

Füllung (meine persönliche Variante!): 250g Faschiertes, Salz, 4 Frühlingszwieble, Sojasauce

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Wasser, Ghee, 1 Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Folie wickeln und 1 Stunde ruhen lassen.

Für die vegatrische Füllung Kartoffeln in kochendem Salzwasser gar kochen, abgießen, ausdämpfen lassen. Brokkoli putzen, in kleine Röschen teilen. In kochendem Salzwasser 2 Minuten weich kochen, abgießen, kalt abschrecken, gut abtropfen lassen. Zwiebeln und Knoblauch pellen, fein würfeln. Chili fein würfeln. Spinat putzen, waschen abtropfen lassen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili im Ghee kurz andünsten. Kurkuma, Spinat, Brokkoli zugeben und mit Deckel 5 Minuten garen. Mit Salz würzen. Gemüse in einem Sieb gut abtropfen lassen, leicht ausdrücken, dann fein hacken. Kartoffel pellen und grob zerstampfen. Kartoffeln mit dem Gemüse mischen, die Masse mit Koriander, Salz und Szechuan Pfeffer abschmecken.

Für die Christina Füllung Frühlingszwiebel komplett schneiden und mit sämtlichen weiteren Zutaten unter das Fleisch mengen.

Den Teig halbieren auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen. 10 runde Teigkreise (ca.9 cm Ø) ausstechen. Jeweils mittig 1 Tl Füllung verteilen. Teigrand zusammen klappen und zu runden Taschen formen. Mit den Teigresten, dem restlichen Teig und der restlichen Füllung weitere  Taschen zubereiten.

Die Taschen in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasserdampf mit Deckel 10 Minuten garen, oder im kochenden Wasser 10 min kochen. Mit dem Sojasauce servieren.

 

Diese Speise durfte ich in Nepal kennen und lieben lernen. Eine tolle Mahlzeit, die der gesamten Familie ausnahmslos schmeckt.

 

Geht gar nicht! Die 5 größten Ernährungs- und Sportsünden

Die absoluten NOGOES in Sport und Ernährung

Nogoes

Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich erfolgreich im Bereich der Ernährungs- und Bewegungsaufklärung und in dieser Zeit sind mir immer wieder dieselben Kardinalsfehler bei meinen Klienten aufgefallen. Den Abschluss meines Homepage/Facebook- Auftrittes 2020 widme ich daher den 5 größten Ernährungs- und Sportsünden, und somit allen meinen Klienten, denen wir diese wertvollen Erkenntnisse zu verdanken habe. Möge die Übung 2021 gelingen 😉

 

Sünde Nummer1 betrifft Ernährung und Bewegung: „Von Null auf 100“, aber auch „Ganz oder gar nicht!“, genau das ist die Einstellung Vieler, wenn sie etwas ändern möchten. ABER genau diese Einstellung verhindert eine Nachhaltigkeit des veränderten Verhaltens. Keiner schafft „nie mehr“ Süßigkeiten zu essen, und keiner schafft dauerhaft sieben Mal die Woche zu trainieren. Abgesehen davon, ist dies auch gar nicht notwendig. Besser wäre Süßes in den Menüplan, und Bewegung in den Arbeitsalltag sinnvoll zu integrieren.

 

Sünde Nummer2 betrifft Ernährung: „Das Sparen am falschen Platz!“ Das Frühstücksthema ist oft ein Leidiges, denn es scheint ja so sinnvoll, diese Mahlzeit und damit vermeintlich unnötige Kalorien  einzusparen, um dann während des Tages oder gar erst abends „ordentlich“ essen zu können. Leider nein! Mit dem Auslassen der Frühstücksmahlzeit beginnt der Kreislauf der Fehlernährung: Unterzuckerung, hohe Insulinausschüttungen, Heißhunger, Fetteinlagerungen, Gusto, große Abendmahlzeiten, kein Hunger am Morgen, kein Frühstück, Unterzuckerung…..achja..und kontinuierlich steigt der Körperfettanteil.

 

Sünde Nummer 3 betrifft Bewegung: „Voll Gas“, „Auspowern“ …im Sport wird gerne übertrieben. Da wird zu schnell gelaufen, zu viel Gewicht gehoben, zu oft trainiert. Da will man sich spüren, und es darf sogar, nein es muss weh tun.  Die körperlichen Grundlagen werden dabei gerne ignoriert, Grundlagenausdauer ist verpönt und der Kater im Muskel wird zur schmerzvollen Gewohnheit. Es muss doch wohl möglich sein, seinen Körper mit hoher Willenskraft und noch höherer Schmerzgrenze so richtig und auch richtig schnell in Form zu bringen. Leider nein! Die Ausdauer wächst rasch heran, die Muskulatur erhöht ihren Spannungszustand, doch bei all den großartig wirkenden Fortschritten, gibt es doch einen Pferdefuß: Sehnen, Bänder, Gelenke halten derart ungewohnten Belastungen nicht stand. Verletzungen, eine dadurch bedingte Trainingspause und ein Motivationskollaps resultieren nicht selten. Lieben mit dem ersten Gang loslegen, und Schritt für Schritt das Pensum erhöhen. So ist das Training nicht nur viel effizienter, es wird auch nachhaltig.

 

Sünde Nummer 4 betrifft die Ernährung und Bewegung: „Vertrauen ist out, Kontrolle ist alles!“ Täglich auf die Waage, Kalorienzählen, Ernährungstagebuch schreiben, Pulsuhr, Trainingsaufzeichnungen uvm. Das eigene Körpergefühl ist längst nicht mehr Indikator Nummer 1. Zahlen zählen mehr als das Spiegelbild.  Sicherlich ist eine Gewichtskontrolle in entsprechenden Abständen genauso akzeptabel wie eine zeitweilige Kontrolle der Herzfrequenz während des Sports, allerdings sollte man sich von derartigen Messkontrollen nicht abhängig machen. Viel zu wichtig ist das „Insichhineinhören“ welches leider immer mehr verloren geht. Oft höre ich von Klienten, dass Sporteinheiten nicht gezählt werden, die nicht mit Uhr aufgezeichnet werden konnten.

 

Sünde Nummer5 betrifft Ernährung und Bewegung: „Die Latte zu hoch gelegt, ist der Fall sehr tief!“ Möchte man beispielsweise 5km in einer besonderen Zeit zu schaffen, dann kann das zu einer tollen Motivation während des Trainings führen. Allerdings wenn das Ziel zu hoch gesteckt ist, und es nicht erreicht wird, kann die Enttäuschung letzten Endes die Fortsetzung eines Trainings erschweren. Genauso kann es passieren, dass man sich vorgenommen hat abends bei einer Geburtstagsfeier keinen Schluck Wein zu trinken, und nach einigen durchgehaltenen Stunden lässt man doch locker um anzustoßen, und schon schnappt die Falle zu. Ein Satz der für viel Entspannung sorgen kann lautet „Ich schaue es mir einfach einmal an!“ alternativ fällt mir noch ein „Abwarten und Tee trinken!“ 😉

 

In diesem Sinne frohe Tage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2021.

 

Die Muskeln wachsen lassen und Mythen aufklären

Beim Thema Muskelaufbau gibt es sehr viele Mythen. Zum Beispiel glauben viele Menschen wenig oder sogar „keine“ Muskeln zu haben!

Ich kann Dich beruhigen: jeder Mensch hat Muskeln, und zumeist auch wirklich ausreichend. Und das obwohl man vielleicht sein ganzes Leben lang so ein richtiger Sportmuffel war. Aber OHNE Muskeln könntest du nicht gehen, nicht stehen, nicht schreiben, nicht kochen, …ABER oft sind die vorhandenen Muskeln einfach vernachlässigt und dadurch nicht offensichtlich sichtbar und spürbar.

Muskeln

Beginnt man nun ein leichtes Kraftworkout, entweder in einem Fitnesscenter, oder auch zu Hause, dann verbessert man sehr rasch den Muskelzustand. Das bedeutet, dass das Muskelgewebe sehr gut durchblutet wird und sich der Spannungszustand (Muskeltonus) deutlich verbessert. Dies wiederum lässt vermuten, dass man an Muskelmasse zugelegt hat.

ABER so einfach ist das nicht, Muskeln tatsächlich zum Wachsen zu bringen.

Dazu braucht man eine positive Energiebilanz. Daher muss man mehr Energie zuführen, als man tatsächlich verbraucht und ein entsprechendes regelmäßiges Training absolvieren.

DER 1. GROSSE IRRTUM: Da viele Menschen auch Krafttraining zum Abnehmen wählen, besteht hier wirklich ein großer Irrtum in der Frage der Fettverbrennung und des Muskelaufbaus.

Erklärung:  Es ist nicht möglich gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen, und Fett zu verbrennen. Denn während man beim Muskelaufbau eine wie oben genannte positive Energiebilanz benötigt, ist bei der Fettverbrennung eine negative Energiebilanz notwendig. Zum Verbrennen von Depotfett, muss man etwas weniger an Energie zuführen, als man tatsächlich verbraucht, und so kann der Körper das Energieminus aus seinem Fettspeicher ausgleichen.

Verliert man Gewicht, und trainiert man regelmäßig, verbessert sich der Spannungszustand der bereits vorhandenen Muskeln, die Fettschicht reduziert sich, und der Muskel wird sichtbar. ABER er ist nicht gewachsen, er ist einfach präsenter!

 

DER 2. GROSSE IRRTUM: Immer wieder gibt es das Gerücht, dass durch Training Fett direkt in Muskelmasse umgebaut werden kann. ABER das ist nicht möglich!!

Erklärung: Körperfett besteht aus Depotfett und Wasser, Muskelmasse besteht aus Eiweiß und Wasser. Wenn der Körper zu wenig Energie für seinen Leistungsumsatz angeboten bekommt, dann wird das Fett aus den Depots zur Energiebereitstellung mobilisiert, um das Energiedefizit auszugleichen. Dadurch schmilzt der Fettanteil. Das Fett wird direkt als Energiequelle genutzt und kann definitiv NICHT in Eiweiß umgebaut und in den Muskel eingebaut werden. ABER ein Energieüberschuss egal ob in  Form von Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett oder Alkohol kann jederzeit von der Leber in Fett umgebaut und ins Depotfett eingebaut werden.

Trainiert man fleißig und isst auch entsprechend ausgewogen und ausreichend, kann man Muskeln zum Wachsen bringen, und bei fortgesetzter sinnvoller Ernährung, kann ein erhöhter Muskelanteil, eine spätere Fettverbrennung unterstützen. DENN mehr Muskelmasse bedeutet einen höheren Energieverbrauch!

Will man Muskeln aufbauen, und berücksichtigt dabei keine Gewichtsreduktion, da man z.B. bereits sehr schlank ist, dann muss man auf Folgendes beachten: während des Tages auf eine gute Energie und Eiweißversorgung achten und richtige Trainingsreize setzen, die man sich am besten von einem erfahrenen Trainer geben lässt. Sehr oft geht ein effizienter Muskelaufbau mit einem vorübergehenden Anstieg des Körperfettanteils einher.

Veganer Kuchen ohne nix plus Schokolade

Ein veganer Kuchen und ein paar vegane Regeln.

veganer Kuchen

Zutaten:

  • 280 g Vollkornmehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Backpulver
  • 1geriebener Apfel
  • 80ml Öl
  • 180ml Mineralwasser
  • 70g Schokolade
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Geriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Alle Zutaten verrühren, in ein backofen Festes Gefäß füllen,  20min bei  200 Grad backen.

 

Faustregel für die Eiweißversorgung von Veganer/Innen

Wenn man es schafft, die drei nachfolgenden Gruppen an Lebensmitteln innerhalb eines Tages zu konsumieren, macht man schon mal fast alles richtig.

  1. Getreide, Reis und Pseudogetreide
  2. Hülsenfrüchte und Sojaerzeugnisse (Tofu, Tempeh, etc.)
  3. Samen und Nüsse

Der Eiweißbedarf

Grundsätzlich liegt der Eiweißbedarf bei 0,8g Eiweiß/kg Körpergewicht/Tag.

Aufgrund der geringeren Verdaubarkeit von pflanzlichen Proteinen aus vollwertigen  Quellen sollte bei veganer Ernährung eine um 10 Prozent höhere Proteinzufuhr sichergestellt werden (bei Erwachsenen folglich statt 0,8 g/kg/Tag etwa 0,9 g/kg/Tag).

  • Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Getreide, Fleischalternativen, sowie Nüsse und Samen sind reich an Protein; Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und Getreide sind die wichtigsten Proteinlieferanten bei veganer Ernährung
  • ohne den Verzehr von Hülsenfrüchten und/oder Sojaprodukten lässt sich der Bedarf an essenziellen Aminosäuren bei veganer Ernährung nur schwer decken
  • unter allen Pflanzenmilch-Sorten ist Sojamilch die einzige, die nennenswerte Mengen Protein liefert (Hafermilch, Mandelmilch, Reismilch, Hanfmilch etc. sind aber gute Calciumquellen, wenn sie angereichert sind, dienen ABER nicht als Eiweißquelle)
  • wird abwechslungsreich gegessen und werden genügend Kalorien zugeführt, lässt sich der Proteinbedarf über eine vegane Ernährung leicht decken

 

  • Achtung in Wachstumsphasen: Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder und Jugendliche, hier ist der Proteinbedarf erhöht.
  • Im Hobbysport, aber vor allem im Leistungssport könnte eine höhere Proteinzufuhr sinnvoll sein (zwischen 1,3 und 1,8 g pro kg Körpergewicht pro Tag), da meist durch die regelmäßige Bewegung der Appetit bzw. Hunger steigt, und demzufolge die Kalorienzufuhr ergibt sich oft von selbst eine höhere Eiweißzufuhr.
  • Achtung beim Abnehmen: da bei einer reduzierten Kalorienzufuhr Proteine vermehrt zur Energiegewinnung genutzt werden, sollte bei kalorienreduzierter Ernährung unbedingt eine höhere oder zumindest ausreichende Proteinzufuhr sichergestellt werden, um den Muskelabbau vorzubeugen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Auch Veganer können unter Unverträglichkeiten leiden, daher kann ein Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich werden. Hierzu gibt es bereits verschiedene Proteinpulver auf pflanzlicher Basis, z.B. Reis, Erbse, Soja oder Hanf, die auch für Sportler zwar kein „Muss“ sind, aber praktisch sein können

 

fit10 diary – das Wunder der Wertschätzung

„Es wird kalt und immer kälter, ich werd´ abgebrüht und älter…“ …na das mit dem „kalt und kälter“ kann ich ob des Winters wegen nur bestätigen. Das von STS besungene Älterwerden liegt in der Natur der Sache 😉. Aber „abgebrüht“?? Mitnichten. Zumindest ich persönlich habe den Eindruck, je älter man wird, umso sensibler nimmt man vieles wahr. Die Lebenserfahrung, einzelne Geschichten, Erlebnisse, Umstände und Entwicklungen innerhalb seines Lebens prägen und formen die eigen Gefühlswelt in jeglicher Form.

Vielleicht ist der Umgang mit manchen Situationen, die im jüngeren Leben Sorgen oder gar Schwierigkeiten auslösten, ein entspannterer. Vielleicht steckt man die eine oder andere Diskrepanz, Streiterei und Krise leichter weg, im Wissen der Erfahrung, dass auch diese Phase vorüber geht. Vielleicht nehmen wir Bilder des Krieges, der Gewalt und der Zerstörung mit einer gewissen Routine wahr, da eine Flucht aus der Informationsflut der unüberschaubar gewordenen Nachrichtenkanäle unmöglich geworden ist. Wertschätzung

Der Mensch hat seit Anbeginn gelernt stets Anpassungen vorzunehmen mit dem einzigen Ziel des Überlebens. Nicht nur die körperlichen Funktionen adaptieren sich an ihre Umwelt, wie etwa wenn man von heute auf morgen nach Sibirien zieht, in die Eiseskälte der Tundra. Auch die Gedanken, die Einstellung, das Innerste des Menschen passt sich den Umständen entsprechend an, um am Leben zu bleiben und bleiben zu wollen. Wir sind nicht abgebrühter! Ganz im Gegenteil! Eine Auflehnung, eine Revolte, ein Streit, das Schimpfen und Verurteilen von Meinungen, Menschen und Gegebenheiten ist alles andere als Abstumpfung. Genauso wenig wie das steigende Übergewicht der Gesellschaft ein Zeichen der Gleichgültigkeit ist. Das Lebensmittelüberangebot trägt eine Teilschuld an dieser Zivilisationserscheinung Übergewicht, doch letzten Endes füllen wir unsere Einkaufswägen selbst. Dies tun wir primär aus Gründen des Überlebens, der Versorgung, aber sekundär immer mehr auch der Kompensation wegen. Essen beruhigt, entspannt, belohnt, befriedigt. In der heutigen Zeit, in der alles so schnell kommt, geht, vergeht und läuft, bleibt keine Zeit zum Innehalten, Setzenlassen und Verarbeiten. Kaum ist das Eine Vergangenheit, kommt schon das Andere in die Gegenwart, in der Zukunft wartet schon das Nächste.

Mittlerweile erkennt man, dass Zeit, vor allem freie Zeit, Mangelware ist. Lieber möchte man die Überstunden als Zeitausgleich, doch diesen Luxus bekommt man nicht immer gewährt. Ergibt sich ein unerwartetes Zeitfenster der Freiheit, ist man mehr als überfordert, weil einerseits ungewohnt, und andererseits hat man plötzlich Zeit für all jene Dinge die ob des Mangels an Zeit stets aufgeschoben wurde. Schnell wird aus dem Zeitpuffer ein Stressmacher. Wo sind wir da nur gelandet? Zu welcher Leistungsgesellschaft haben wir uns entwickelt? Und dabei wird die erbrachte Leistung nicht einmal gebührend wertgeschätzt, denn welche Leistung ist dies überhaupt wert?  Kein Lob, kein anerkennendes Klopfen auf die Schulter, vielmehr ist vieles eine Selbstverständlichkeit. Dabei gerät in Vergessenheit, dass der Mensch und sein Innerstes von Anerkennung, von Wertschätzung, nicht zuletzt von Mitgefühl getragen wird. Kommt dies abhanden, wird es nicht gezeigt, gesagt und gelebt, dieses wertschätzende Miteinander, muss das menschliche Wesen Strategien entwickeln um, wie schon zu Beginn genannt, zu überleben.

Ein Lob löst eine Hormonausschüttung aus, die das Gehirn und letzten Endes die Seele befriedigt. Schokolade, Kuchen, Junk Food und Co schaffen das tatsächlich in einem ähnlichen Ausmaß. Ein Teufelskreislauf ist dadurch entstanden: Kompensation durch Nahrungszufuhr führt zu Gewichtsveränderungen, dies wiederum führt zum Wunsch der Gewichtsreduktion. Der Erfolg auf der Waage übernimmt kurzerhand die Befriedigung des Gehirns. Langfristig ist ein tagtäglicher Erfolg auf der Waage, und damit eine Bestätigung, ein Lob, nicht realistisch. Natürliche Schwankungen, oder ein erreichtes Ziel beenden die positiven Konfrontationen mit der Waage. Die Bestätigung bleibt aus, die das Gehirn und auch Seele brauchen. Gibt es weiterhin keine Wertschätzung von außen, schnappt die Falle zu, und es wird auf das Kompensationsessen zurückgegriffen. Dadurch steigt das Gewicht, gemeinsam mit dem Frust, usw. usw. usw.

Ein Lob, das ehrlich gemeint ist, schafft in jedem Fall Freude. Das Besondere dabei ist, dass eine derartige Wertschätzung eine wesentliche Veränderung herbeiführt. Nicht nur bei seinem Gegenüber, auch bei sich selbst. Bei einer Person, die einem nicht sympathisch ist, aus welchen Gründen auch immer, ein berechtigtes Lob auszusprechen ist sehr schwer. Doch das Wunder, dass dann dabei eintritt, ist diesen Versuch wert. Entscheidend dabei ist, die von Herzen gemeinte Ehrlichkeit dieser Wertschätzung, diese Lobes. Aus Streitdiskussionen weiß man, dass harte Worte, zu noch härteren führen. Warum soll das nicht auch umgekehrt möglich sein? Jemandem seine Abneigung/Ablehnung kundzutun ist scheinbar leichter, als Zuneigung oder Akzeptanz mitzuteilen. Wir sind nicht abgebrüht, wir haben uns nur etwas zu sehr in Richtung Nihilismus bewegt, und es ist uns ob der aktuellen Zeiten nicht ganz zu verdenken.

Die Entwicklung von Übergewicht ist multikausal, und es wäre wirklich naiv und auch fahrlässig einen einzigen Schuldigen zu demaskieren. Vielmehr ist es eine Summe aus vielen Gegebenheiten, Umständen, auch Prägungen.

In meiner Arbeit steht die Wertschätzung und das Lob meinen Klient/Innen gegenüber ganz hoch oben. Es ist ein wunderbares Miteinander. Ein toller Beruf, den ich deswegen ausübe, und in dieser Form ausüben kann, weil ich ein wunderbares, wertschätzendes Elternhaus hatte und habe. Meine liebe Mama ist eine brave Leserin meines Newsletters, daher wird jetzt wohl ihr großes Herz einen kleinen Sprung gemacht haben 😉.

Die Hälfte von fit10 ist geschafft, wie toll ist das denn!!! Und es gilt dran zu bleiben, auch wenn es etwas holprig war, wie etwa bei mir. Das macht nichts. Veränderungen dürfen dauern. Man darf sich die Zeit nehmen, die es dazu braucht. Und man darf auch auf sich selbst stolz sein, es zu probieren, dranzubleiben, oder einfach wieder einzusteigen. Vielleicht ergibt sich demnächst die Möglichkeit jemanden völlig unerwartet wertzuschätzen, und dieses positive Gefühl zu spüren, das einen dann trägt, Freude bringt, und vielleicht die sonstige Kompensation mit Süßem und CO verschwindet. Vor kurzem habe ich bei mir im Supermarkt einer jungen Kassiererin spontan gesagt, dass ich mich am liebsten bei ihr anstelle, weil sie so freundlich und auch flott ist. Die Reaktion dieser jungen engagierten Frau war rührend. Unter ihrer Bescheidenheit leuchtete, nein sprühte förmlich ihr Stolz hervor. Es war so einfach, so schön, und so sehr wirksam für uns beide.